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23. Kneipenmusikfest in Berlin-Köpenick am 11.04.2015

Gelegentlich muss es mal sein:

Live - ordentlich Power geben und ne Menge Spaß haben - früher mal mit bis zu 5000 Leuten, heute haben sich davon ein bis zwei Nullen verabschiedet (sind halt auch älter geworden - die Nullen natürlich), aber der Spaß ist geblieben. Wer am 11.04.2015 Zeit und Lust hat, ist ganz herzlich in die Köpenicker Altstadt eingeladen. Das 23. Kneipenmusikfest hat ja schon reichlich Tradition, wie sich unschwer an der Zahl erkennen lässt. Ich durfte schon zweimal teilnehmen und es war jedes Mal eine Bombenstimmung. Dieses Mal bringe ich meinen Gitarrenkumpel Frank mit und der Gute ist schon ganz aufgeregt und freut sich mächtig. Wir spielen von 20:00 bis 24:00 Uhr in 4 Blöcken a 45 Minuten. Das Lokal ist die Alt-Berliner Kneipe "Zur Gardestube" in der Rosenstraße 3 - das ist in 12555 Berlin - wer halt gerne mal auf dem Stadtplan kieken möchte. Wenig Platz, aber eng macht warm. Wir spielen Schlager- und Rockoldies von den 60ern an aufwärts, gelegentlich einen Alt-Berliner Gassenhauer und, da Köpenick vom Wasser umgeben ist, auch mal so was Seefahrer mäßiges. Sozusagen von Marmor, Stein und Eisen bricht bis Smoke on the water. Alles Live, keine Drum-Computer und schon gar keine Playbacks, aber Party pur. Als Tipp noch zum Schluss: Man zahlt einmal Eintritt und kann dann von Location zu Location wandern und überall ein feines Bier trinken - in 11 Kneipen und Restaurants spielen auch 11 Bands und es sind gute Kollegen die da ihre Musik machen. Zum allerletzten Schluss noch ein Bild von zwei schrägen Vögeln, die da auch mitmachen, nämlich von uns - viel Spaß!

Kneipenmusikfest in Berlin-Köpenick

2 Kommentare

  1. Hallo Ihr Beiden,
    ich war letzten Samstag zum 23. KneipenFest in Köpenick und bin nach anfänglichem Rumsuchen in verschiedenen Locations bei Euch in der Gardestube hängen geblieben. Ich fand es echt cool, wie Ihr die Leute zum Mitsingen und Abfeiern animieren konntet. Irre satter Sound, ich spiele selbst Gitarre und hab mich den ganzen Abend gefragt, wie man so was mit nur 2 Leuten hinkriegt. Das Schlagzeug hat anscheinend der eine von Euch mit den Füßen gemacht – hab ich das richtig gesehen, oder wird das zugespielt? Ihr schreibt aber auf Eurer Website alles live – wie geht das? Einen Bass hab ich doch auch gehört und Klänge wie bei einem Keyboard – oder? Danke übrigens für den Flyer!
    Schreibt bitte zurück, wenn Ihr das mal lest, sonst muss ich unwissend alt werden. 😉

    Viele liebe Grüße
    Jenny

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    • Hallo Jenny,

      danke für deinen Kommentar und das Lob für unseren Auftritt zum 23. Köpenicker Kneipenfest in der Gardestube.Die Kneipe war ja sehr eng, hatte aber, wohl auch deswegen, eine urige Atmosphäre und wir hatten riesig viel Spaß. Das Publikum war auch toll drauf, regelrecht feierwütig. Das hat uns natürlich angetörnt und wir haben kräftig Party gemacht. Dabei war der Abend eher einem Zufall geschuldet. Ich hatte schon mehrfach für den Veranstalter, dem Tourismusverein Berlin Treptow-Köpenick gearbeitet und wurde etwa 4 Wochen vorher zum Termin angerufen. Da ich seit einigen Jahren überwiegend als DJ arbeite, hatte ich wieder mal so Bock auf Livemucke. Also meinen Kumpel Frank angerufen und siehe da, er hatte auch Lust. Repertoire war aus all den Jahren Band- und Soloarbeit genug vorhanden und musste nur aufgefrischt werden. Nun zum Sound, der dich so erstaunt hat. Vor etwa einem Jahr habe ich mein Gitarrenset um 2 Gitarrensynthesizer ergänzt. Die Gitarre, die ich an dem Abend gespielt habe, hat 2 Ausgänge. Einen ganz normalen, wie jede andere Gitarre auch und zusätzlich noch einen 13-poligen zum Ansteuern dieser Gitarrensynthesizer. Somit kann ich die Gitarre einerseits in die Anlage mit dem üblichen Gitarrensound spielen, aber zusätzlich die tiefen Saiten zum Basssynthesizer schicken und über den 2. Synth die von dir gehörten scheinbaren Keyboardklänge beisteuern. Das Schlagzeug habe ich tatsächlich über Pads mit den Füßen gespielt – 2 Tage Muskelkater in beiden Oberschenkeln – huh, huh. Frank, der übrigens an dem Abend das erste Mal mit mir als Musiker unterwegs war und sich total irre geschlagen hat, übernahm nun hauptsächlich den Part der Sologitarre. Alles, was du gehört hast, war tatsächlich live. Schöner Nebeneffekt – wir haben wieder Lust auf Mehr bekommen
      viele liebe Grüße zurück
      Gerd

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